Claudeforce ist nicht Salesforce MCP 2.0

Claudeforce ist nicht Salesforce MCP 2.0: Einordnung von Self-hosted MCP, Hosted MCP und Headless 360

Claude konnte schon vorher mit Salesforce arbeiten

  • Salesforce-Daten abfragen und SOQL verwenden
  • Datensätze anlegen, bearbeiten und löschen (CRUD)
  • Apex Actions, Flows oder Apex REST APIs als Tools aufrufen
  • Metadaten lesen und deployen (je nach Server)
Diagramm: Claude mit Salesforce verbinden über Self-hosted MCP-Server, Salesforce Hosted MCP oder Claudeforce

Salesforce MCP ist nicht gleich Salesforce MCP

1. Der selbst betriebene MCP-Server

  • query_records / describe_object
  • create_record / update_record
  • deploy_metadata / run_apex
Server-Racks mit grüner Beleuchtung in einem Rechenzentrum
Selbst betrieben heißt nicht lokal: Ein eigener MCP-Server kann zentral in der Cloud viele Benutzer bedienen. Foto: Unsplash

2. Salesforce Hosted MCP Server

Headless 360: vier Tools statt tausender

  • Datensätze abfragen, anlegen und aktualisieren
  • Benutzer verwalten und Permission Sets zuweisen
  • Apex-Trigger lesen, schreiben und deployen
  • Event-basierte Integrationen mit Platform Events und Change Data Capture
  • Named Credentials anlegen
Salesforce Headless 360 MCP Server mit den vier Tools Discover, Describe, Dispatch und Dispatch Read-Only

Was ist an Claudeforce dann tatsächlich neu?

Drei Ebenen: Model Context Protocol, Hosted MCP und Headless 360, Claudeforce / Salesforce in Claude

Und die Kosten?

Kostenvergleich: Self-hosted MCP-Server gegenüber Salesforce Hosted MCP mit Flex Credits

Zwei Richtungen einer Partnerschaft

  • Salesforce → Claude: Salesforce wird über MCP, Headless 360 und fertige Skills für Claude zugänglich.
  • Claude → Salesforce: Claude wird als Reasoning-Modell innerhalb des Salesforce-Ökosystems eingesetzt, etwa in Agentforce.
Zwei Personen arbeiten gemeinsam an einem Laptop
Die Oberfläche für CRM-Arbeit muss nicht mehr zwingend das CRM selbst sein. Foto: Unsplash

Drei Fragen, die Unternehmen jetzt stellen sollten

  • Wo soll meine Agent-Infrastruktur liegen? Bei Salesforce oder in meiner eigenen Infrastruktur?
  • Wer kontrolliert meine Tools? Salesforce oder wir selbst?
  • Wem zahle ich für jede Agent-Aktion? Nur dem LLM-Anbieter und der eigenen Infrastruktur oder zusätzlich Salesforce über ein verbrauchsbasiertes Modell?

Fazit